Ein Adventdorf entsteht…

Leoben ist um eine Attraktion reicher – seit dem ersten Advent­wo­chenende begeistert das Leobener Adventdorf mit Nachbauten bekannter Leobener Sehens­wür­dig­keiten am Haupt­platz.

Leobener „Minimundus“ begeistert Jung und Alt

(Leoben, 02.12.2020)

Die Idee, einen werbe­wirk­samen Auftritt des vorweih­nacht­lichen Kunst­hand­werks­marktes zu schaffen, der die reizvolle Leobener Innen­stadt­ar­chi­tektur wider­spiegelt, wurde vom Leobener Cityma­nagement bereits Anfang des Jahres geboren. Mit der Umsetzung betraut wurden Katharina Wassler und Maria Birbamer Zott, die bereits seit einigen Jahren bei Großpro­jekten erfolg­reich zusam­men­ar­beiten. Die Expertin für Gestaltung und Design, Katharina Wassler, war für Ideen­findung, Projekt­aus­ar­beitung, künst­le­rische Ausführung und logis­tische Abwicklung zuständig, während Maria Birbamer Zott als freischaf­fende Künst­lerin und Vergol­der­meis­terin die künst­le­rische Haupt­ver­ant­wortung innehatte. Gemeinsam ist es den beiden Schwestern in monate­langer Arbeit und unzäh­ligen Stunden gelungen, dieses Zusam­men­spiel aus Kunst und Handwerk zum Leben zu erwecken.

Die tradi­tio­nellen Hütten der Leobener Advent­stadt wurden mit maßge­treuen Abbildern der Originale, die wesentlich zum Flair der Leobener Innen­stadt beitragen, verkleidet. Die ausge­wählten Objekte sind über die Grenzen Leobens hinaus bekannt und archi­tek­to­nisch besonders reizvoll. Auch der histo­rische Aspekt wurde mitein­be­zogen, da auf den gemalten Hausfas­saden etliche Hinweise der Stadt­ge­schichte zu finden sind.
Die Zimmer­manns­ar­beiten wurden in einer eigens angemie­teten Halle mit Lastenkran durch­ge­führt, um Größen und Propor­tionen der Objekte abstimmen zu können. Nachdem die Gebäu­de­fas­saden mit einem spezi­ellen Grund­an­strich versehen wurden, konnte mit der eigent­lichen, künst­le­ri­schen Arbeit, der Acryl­ma­lerei, begonnen werden. Besonders viel Wert wurde dabei auf Licht und Schat­ten­spiel, die Plasti­zität und Farbab­stimmung der unter­schied­lichen Gebäude gelegt. Details wurden mit Blattgold hervor­ge­hoben. Für die beiden Künst­le­rinnen, die von der positiven Resonanz überwältigt sind, stellten sowohl die überdi­men­sionale Größe der Kunst­ob­jekte als auch die künst­le­rische Umsetzung der plasti­schen Archi­tek­tur­ele­mente der Fassaden besondere Heraus­for­de­rungen dar.

Bürger­meister Kurt Wallner gerät ob der Präzision und der detail­ge­treuen Ansichten ins Schwärmen und stellt fest: „Der direkte Vergleich macht mich sicher — Leoben im Minia­tur­format gefällt mir ebenso gut wie im Original! Die Advent­stadt Leoben hat mit diesen Kunst­werken eine unglaub­liche Berei­cherung erfahren, die hoffentlich vielen Menschen Freude bereiten wird.“

Die Besucher des Kunst­hand­werks­marktes finden sich in einer weihnacht­lichen, stimmungs­vollen Kulisse im Herzen Leobens wieder. Sollten es die Corona-Richt­linien erlauben, werden die Hütten ab 7. Dezember mit einem vielfäl­tigen, hochwer­tigen Angebot an kunst­vollen Handar­beiten, liebevoll gefer­tigten Tonwaren und kleinen Geschenks­ideen gefüllt, die zum Staunen und Kaufen einladen.