Leichtfried kritisiert Öff­nungen ohne Vor­bereitung

Der stv. SPÖ-Klubobmann Jörg Leichtfried erneuert die Kritik seiner Partei an der schlechten Vorbereitung der Bundesregierung auf die Öffnung der Geschäfte ab kommender Woche.

03.02.2021

So sollen bestimmte persönliche Dienstleistungen, zum Beispiel Friseurbesuche, mit vorherigem Test wieder möglich sein, aber in weiten Teilen Österreichs gibt es kein leicht zugängliches Angebot zu einem Gratistest. „Für viele Menschen in Österreich ist die nächste Teststraßen zu weit weg“, sagt Leichtfried.

Stv. SPÖ-Klubobmann Jörg Leichtfried

Auch die so dringend notwendigen kostenlosen Wohnzimmer-Tests fehlen. Die Wohnzimmer-Tests sind ein zentraler Bestandteil der gemeinsam im Parlament beschlossenen Teststrategie.
Aber: „Die Regierung hat es noch immer nicht geschafft, kostenlose Wohnzimmer-Tests für die gesamte Bevölkerung anzubieten“, so Leichtfried.

Diese Selbsttests sollen einfach und gratis über die Apotheken zur Verfügung gestellt werden. Damit kann sich jeder/jede einfach zuhause selbst testen. Wenn es nach der SPÖ geht, könnten diese Selbsttests auch als Zutrittstests zum Einsatz kommen und z.B. beim Friseur direkt gemacht werden. „Die Test müssen jedenfalls von der Regierung zur Verfügung gestellt werden, die Kosten dürfen weder auf die KundInnen noch auf die Unternehmen abgewälzt werden“, betont Leichtfried.

Für die schlechte Vorbereitung und das nicht ausreichende Testangebot trägt die Bundesregierung die Verantwortung – nicht die Länder, nicht die Gemeinden“, sagt der stv. SPÖ-Klubvorsitzende und fügt hinzu: „Die Regierung muss endlich ihre Hausaufgaben machen!

Leichtfried sagt, er ist bereits von Bürgermeistern aus seinem Wahlkreis der Obersteiermark angesprochen worden: „Sie wollen das Problem lösen, die Bundesregierung ist aber nicht in der Lage die notwendige Unterstützung zu liefen.“