11 Frauenmorde. Ein Männerproblem

SPÖ Regio­nal­frauen Leoben-Eisenerz fordern stärkeren Einsatz der Bundes­re­gierung.

Heuer wurden bereits elf Frauen von ihren Partnern oder Ex-Partnern ermordet. Es sind keine „Famili­en­dramen“, keine „Ehetra­gödien“, keine „Eifer­suchts­dramen“. Es sind brutale Morde an Frauen. Jeder dieser schreck­lichen Morde ist einer zu viel.

Die SPÖ Regio­nal­frauen Leoben-Eisenerz setzten mit 11 schwarz verhüllten Frauen­fi­guren am Haupt­platz Leoben ein Zeichen gegen Femizide. Neben Forde­rungen an die Bundes­re­gierung, geht es auch darum, das Problem bei der Wurzel anzupacken. “Patri­ar­chale Muster” wie Besitz­denken von Männern gegenüber Frauen, müssen endlich der Vergan­genheit angehören.

Österreichweit fordern die SPÖ Frauen von der Bundesregierung:

 

  • Hochri­si­ko­fall­kon­fe­renzen in ganz Öster­reich
  • Mehr finan­zielle Mittel für den Gewalt­schutz
  • Öster­reich muss seinen Verpflich­tungen im Rahmen der Istanbul-Konvention nachkommen!
  • Ausbau des nieder­schwel­ligen Beratungs­an­gebots für Männer nach steiri­schem Vorbild

 

Entsetzt äußert sich GRin LAbg. Helga AHRER, Vorsit­zende der Regio­nal­frauen Leoben-Eisenerz, zu den Frauen­morden zu denen es zuletzt gekommen ist.

 

„Seit Beginn des Jahres sind bereits 11 Frauen­morde geschehen, eine erschre­ckende Bilanz, denn jeder Frauenmord ist einer zu viel. Wir brauchen sowohl Sofort­maß­nahmen als auch ein Gesamt­konzept, um Gewalt an Frauen zu verhindern. Die Zeit drängt und es ist unerträglich, wenn Öster­reich nicht in der Lage ist, den Frauen einen ordent­lichen Schutz zu gewähr­leisten.“

 

Die Steiermark nimmt beim Gewalt­schutz eine echte Vorreiter*innenrolle ein:

„In der Steiermark gibt es bereits eine breite Palette an Rat und Hilfe für Frauen, vom Gewalt­schutz­zentrum über das Frauenhaus bis zu regio­nalen Krisen­woh­nungen. In der Steiermark setzen wir seit langem auf Angebote von Männer­be­ra­tungs­stellen und den öster­reichweit einzig­ar­tigen Männer­notruf, die wir auch verstärken. Hier ist auch der Bund massiv gefordert, das Angebot für gewalt­be­reite und gewalt­tägige Männer und Burschen auszu­bauen“, so die SPÖ Regio­nal­frauen Vorsit­zende Leoben-Eisenerz GRin LAbg. Helga AHRER

 

11 Frauen wurden heuer schon von ihren Partnern oder Ex-Partnern ermordet. Es sind keine „Famili­en­dramen“, keine „Ehetra­gödien“, keine „Eifer­suchts­dramen“. Es sind brutale Morde an Frauen, die uns erschüttern. So kann es nicht weiter­gehen!
Wir fordern ein Ende der Gewalt gegen Frauen.

 

Wir bitten die SPÖ-Petition „Stoppt Femizide. Endlich ein Ende der Gewalt gegen Frauen“ zu unter­stützen und auf den (Social-Media) Kanälen zu teilen:

 

https://frauen.spoe.at/2021/04/29/spoe-petition-stoppt-femizide-endlich-ein-ende-der-gewalt-gegen-frauen/