Die steirischen Gemeinden blühen auf

Natur­schutz­lan­des­rätin Ursula Lackner gibt gemeinsam mit Bgm. Kurt Wallner und Präs. Erwin Dirnberger den offizi­ellen Start­schuss für die „Aktion Wildblumen”.

19.01.2021

Mit Wiesen-Salbei, Wilder Malve, Wiesen­mar­gerite & Co geht die „Aktion Wildblumen” — eine steirische Erfolgs­ge­schichte — in die nächste Runde. Unter dem Motto „Blühende und summende Steiermark” gibt Natur­schutz­lan­des­rätin Ursula Lackner gemeinsam mit Kurt Wallner (Vorsit­zender Städtebund Steiermark) und Erwin Dirnberger (Präsident Gemein­debund Steiermark) den offizi­ellen Start­schuss. Anmel­dungen sind bis Ende Februar möglich.

Die Steiermark ist für ihre einzig­artige Landschaft bekannt. Blühende Wiesen gehören untrennbar dazu. Leider sind arten­reiche Flächen mit heimi­schen Wildpflanzen in den letzten Jahrzehnten immer weiter von Monokul­turen verdrängt worden. Das will Natur­schutz­lan­des­rätin Ursula Lackner gemeinsam mit dem Natur­schutzbund ändern.

Gerade in den Monaten der Corona-Krise haben wir bemerkt, wie wichtig eine intakte Umwelt ist. Als Rückzugsort, zum Kraft­tanken, aber auch für unsere Landwirt­schaft. Deswegen müssen wir die Arten­vielfalt schützen und ausbauen! Der breite Schul­ter­schluss aller Partne­rinnen und Partner bestätigt mir, dass wir hier wichtige und richtige Schritte tun!”, freut sich Lackner über den gemein­samen Start­schuss mit den beiden Köpfen des Städte- und Gemein­de­bundes, Kurt Wallner und Erwin Dirnberger. „Es kann uns nur gemeinsam gelingen, unsere einzig­artige Arten­vielfalt zu schützen! Deswegen sind unsere Städte und Gemeinden wichtige Partner. Alle Kommunen in unserem Bundesland — egal in welcher Region und wie groß — sind herzlich einge­laden, Teil der Aktion Wildblumen zu werden.

Wildblu­men­wiesen sind nicht nur wunder­schön, sondern auch extrem nützlich: Die Pflan­zen­vielfalt sichert vielen wichtigen Insekten wie Wildbienen oder Schmet­ter­lingen das Überleben. Die kleinen Nützlinge sind in weiterer Folge auch für die Bestäubung unter­schied­lichster Kultur­pflanzen notwendig. Das ist besonders für die regionale Landwirt­schaft wichtig und sichert unsere Versorgung mit frischem Obst, Gemüse & Co. „Zusätzlich verschönern die Pflanzen — ganz nach dem Motto ‚Bunte Wies’n wie früher‘ das Ortsbild. In vielen Gemeinden sind im Rahmen der Aktion bereits Blühflächen, Natur­er­leb­nis­gärten und prächtige Blumen­wiesen entstanden. Das hebt nicht nur die Lebens­qua­lität, sondern tut auch der Umwelt gut.” erklärt Lackner, warum ihr die Aktion so am Herzen liegt.

Als wichtiger Partner ergänzt Bürger­meister Kurt Wallner (Vorsit­zender des Städte­bundes Steiermark): „Viele Städte bieten mit ihren Parks und Erholungs­flächen wertvollen Aufent­haltsraum für ihre Bürge­rinnen und Bürger. Statt auf oftmals impor­tierte Pflanzen zu setzen, kann die Aktion Wildblumen ein Beitrag für mehr heimische Pflan­zen­vielfalt sein. Unter­stützen wir mit dem Anlegen von Wildblu­men­feldern Natur- und Arten­vielfalt”.

Der nachhaltige Erfolg der Aktion Wildblumen ist laut Christine Podlipnig, Projekt­lei­terin der Aktion Wildblumen, erst durch das große Engagement der steiri­schen Gemeinden möglich. „Mein beson­derer Dank gilt den Bürger­meis­te­rInnen und allen Personen, die die Umsetzung in den Gemeinden forcieren. Nur durch diese Zusam­men­arbeit ist die Aktion Wildblumen möglich”. Sie betont, dass alle Gemeinden der Steiermark noch im Jänner das Starter­paket mit dem Anmel­de­for­mular erhalten und die Anmeldung bis Ende Februar möglich ist.

Weitere Infor­ma­tionen:  www.aktionwildblumen.at oder christine@aktionwildblumen.at